Achtung vor Urlaubsbetrügereien

Immer wieder kommt es vor, dass Werbefahrten als Kurzurlaube getarnt werden, um so Teilnehmer zu werben und dann im Zuge der Werbefahrt billige Ware zu überhöhten Preisen an die Frau oder an den Mann zu bringen.

Im jüngsten bekannten Fall ging es für eine Burgenländerin um EUR 270,00 nach Amsterdam, doch die versprochene Besichtigungstour der Sehenswürdigkeiten blieb aus.

Werbefahrten werden oft gezielt in beliebte Urlaubsgegenden geplant, um die Reise vordergründig attraktiv wirken zu lassen. Statt die Gegend zu erkunden sitzen die Teilnehmer aber dann in Sälen mit Verkaufsveranstaltungen fest, wo professionelle Verkäufer alle Register ziehen, um mit Verkaufstricks den vermeintlichen Urlaubern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft werden sogar Komplizen der Verkäufer ins Publikum gesetzt, die dann die Waren den potentiellen Käufern unauffällig schmackhaft machen.

Zu Hause angekommen stellt man dann meistens fest, dass die gekauften Artikel in handelsüblichen Geschäften viel günstiger zu erwerben gewesen wären.

Einladungen zu solchen Reisen sollten daher kritisch hinterfragt und mit Vorsicht behandelt werden. Idealerweise sollte an solchen „Schnäppchenfahrten“ gar nicht teilgenommen wird. Sollte man jedoch trotzdem einmal in die Situation kommen, an einer solchen Werbeveranstaltung teilzunehmen ist auf jeden Fall wichtig, dass die Teilnehmer sehr standhaft sind und keinesfalls kaufen. Als Tipp empfiehlt es sich, gleichgesinnte Urlauber zu suchen, sich mit diesen zu einer Gruppe zusammenzufügen und gemeinsam diesen Veranstaltungen am Urlaubsort fernzubleiben.

Quelle: Kronen Zeitung